Das Menschenbaby - Menschliches Überleben

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Menschen sind dazu gemacht in eine natürliche Welt geboren zu werden und sich dieser Welt anzupassen. Entscheidend für das Überleben unserer Art war es,  als Gruppe zusammenzuarbeiten. Das menschliche Individuum, verglichen mit den Tieren, ist nur unzureichend ausgerüstet, um in der Wildnis zu überleben. Wir haben keine Klauen oder Reißzähne, die als Waffen dienen könnten, wir sind langsam und wir haben keine Schutzschilde. Selbst unser Großhirn in Verbindung mit manueller Geschicklichkeit, die es uns ermöglicht nach unserer Vorstellung Werkzeuge herzustellen, wäre nur von geringem Wert, würden wir nicht befähigt sein, als Gruppe zu agieren. Tatsächlich ist es unsere Intelligenz, die es uns ermöglicht verbal zu kommunizieren, unsere Vorstellungskraft zu wecken, uns in andere hineinzudenken, uns einzufühlen, und so die Menschen in die Lage versetzt zusammenzuarbeiten. Unsere Eigenschaften, die unser Überleben in der modernen Welt sichern, wie z. B. Unabhängigkeit, Konkurrenzdenken, Egoismus und Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid anderer, wären wahrlich schlechte Karten würden wir unter den Jägern und Sammlern zurechtkommen wollen. Unsere Anpassungsfähigkeit war dadurch gekennzeichnet, gemeinsam mit anderen unser Leben zu meistern und nicht in dem wir uns als Individuen verstanden, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht waren.

Die wechselseitige Beziehung zwischen Mutter und Kind hat ihre Wurzeln in der Fähigkeit der Mutter, für das Leben zu sorgen, das sie geboren hat und ist die Grundlage für jegliche menschliche Beziehung und Fundament unserer Gesellschaft.

Sie erlaubte dem Neugeborenen in einem unreifen Zustand auf die Welt zu kommen und sich langsam nach seinem ganz persönlichen Plan zu entwickeln in einem liebevollen Umfeld. Auf diese Weise stellte die Natur sicher, dass die Nachkommen sich als Teil eines Ganzen verstanden, die ein Geben und Nehmen als selbstverständlich verinnerlicht hatten. Wir wären eine vollkommen andere Art, würden wir reif entwickelt und ohne die Notwendigkeit der Bemutterung auf die Welt kommen.

Das Menschenbaby von heute, egal wo es auf der Welt geboren wird, hätte keinerlei Schwierigkeiten in der Jäger und Sammler Gesellschaft klar zu kommen. Es ist für diese Art der Gesellschaftsform gemacht. Umgekehrt, jedes Baby, das heute geboren wird, gehört nicht in diese moderne Welt, kein Baby, das jemals geboren wurde, gehörte hier hin. Babys (und Mütter) haben sich nicht verändert hinsichtlich der biologischen Fortpflanzung und genetischen Vorgaben, es ist die Gesellschaft, die das Verhalten von Müttern zu ihren Babys verändert hat. Wir schätzen und unterstützen weder die Bemutterung von Babys, noch die Bedürfnisse eines Babys, sich in liebevoller Umgebung entwickeln zu dürfen. Wir sind abgewichen von dem Umsorgungsaspekt des Fortpflanzungsprozesses, in dem wir Babys „Jemand“ verändert haben.

In einer Gesellschaft, in der Babys ohne die Gegenwart ihrer Mütter leben und sich entwickeln, all zu oft ohne menschliche Zärtlichkeit, führt dazu, das einige Babys, wenn nicht sogar die meisten, sich anders entwickeln, als es ihnen von Natur aus mitgegeben wurde. Babys müssen sich abfinden mit  Ersatzobjekten für ihre Mütter, künstliche Säuglingsmilch, Stubenwagen, Überwachungsgeräten, Kuscheltieren, Schnullern, etc. All dies führt dazu, dass aus solchen Babys andere Erwachsene werden, als sie durch natürliche Bemutterung geworden wären. Lieblos aufgezogene Kinder wachsen ohne Verinnerlichung von Zärtlichkeit auf. Ihnen gehört unser Mitleid.

Babys brauchen Zärtlichkeit. Sie werden unglücklich ohne sie. Zärtlichkeit bedeutet Menschlichkeit.

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