Man kommt gar nicht mehr raus und unter normale Leute

Doch, es war wirklich so: Ganz am Anfang, meine Tochter war vielleicht 6 oder 8 Wochen alt, war ich wirklich am allerliebsten zuhause: Alles war zur Hand, ich musste das Baby nicht umständlich anziehen, hatte mich nicht mit fremden Toiletten und Badezimmern herumzuschlagen. Gingen wir mal weg und die Kleine trug Windeln, war ich in Gedanken ständig damit beschäftigt, ob sie vielleicht doch muss, ob die Gastgeber es wohl seltsam fänden, wenn ich innerhalb von 20 Minuten zum vierten Mal mit ihr ins Bad tappe usw. Aber das waren wirklich nur Anlaufschwierigkeiten.

Und genau betrachtet ist es sowieso sehr entspannend, mit Neugeborenen nicht ständig auf Achse zu sein, sondern eine Runde auf dem Sofa zu kuscheln. Nach wenigen Wochen war das wirklich kein Problem mehr und ich bin sicher, würde ich nun ein weiteres Baby bekommen, wäre ich da schon von Anfang an souveräner.

Das soll heißen: Es ist nicht das "Windelfrei" an sich, dass die Sache mit einer Aura von Umständlichkeit umgibt, sondern nur unsere fehlende Erfahrung mit dieser Idee.

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