Die Mütter müssen ständig auf ihre Babys achten

Hmm. Ich finde, sie müssen nicht mehr auf ihre Babys achten als man wohl ohnehin tun muss. Am besten gefällt mir hierzu der Vergleich mit dem Stillen: Irgendwie weiß ich, wann meine Tochter Durst hat. Es geht eindeutig aus ihren "Signalen" und meinem "Timing" hervor. Aber ich muss sie dafür nicht pausenlos im Auge haben.

Gut, sollte ich das Signal des "Ich-will-jetzt-Stillens" missdeuten oder übersehen, wird sie es einfach vehementer vermitteln, während sie im Falle des Pinkeln-Müssens wohl einfach in die Hose machen würde. Aber: You live and learn. Smile

An dieser Stelle soll auch nicht verheimlicht werden, dass es am Anfang durchaus ein sehr großes Maß an Aufmerksamkeit erfordert, wenn entgegen aller gesellschaftlichen Tradition das Baby plötzlich von Anfang an ins Töpfchen machen darf. Die ersten Wochen, in denen ich beschloss, meiner Tochter keine Windeln anzugewöhnen, waren schon eine Herausforderung. Aber zu einem großen Teil lag das daran, dass ich mir all das Wissen zum Thema erst aneignen musste. Wäre es in unserer Kultur ganz normal vorhanden, hätte ich die Sache bestimmt viel gelassener angehen können.

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