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Babys müssen von Anfang an in ihrem
eigenen Bett/Zimmer schlafen, sonst werden sie verwöhnt.
Diese Meinung ist in Deutschland immer noch sehr verbreitet. Selbst
(Kinder)-Ärzte, Psychologen oder Hebammen verunsichern junge
Eltern sehr mit dieser absurden Behauptung. Richtig ist, dass das
menschliche Baby ohne Fürsorge der Eltern nicht überlebensfähig
wäre. In "freier Wildbahn" wäre ein Baby, das
nicht weint, wenn es sich allein wiederfindet, verloren, und diese
Instinkte existieren auch trotz kulturell bedingten abweichenden
Erwartungen weiter. Die Nähe der Eltern und der Körperkontakt
gibt dem Baby Geborgenheit und die Gewissheit, dass alles in Ordnung
ist. Das gilt insbesondere auch für die Nächte. Die Mehrheit
der Eltern auf dieser Welt schläft gemeinsam bei ihren Kindern,
so wie es die Eltern unserer Urahnen auch schon taten. Getrennte
Schlafzimmer für Eltern und Kinder ist eine Erfindung der reichen
Industrieländer, ein "Luxus" auf Kosten der Bedürfnisse
von Kindern. Kinderzimmer gibt es erst seit 100 Jahren.
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Babys müssen wach ins Bettchen gelegt
werden, damit sie lernen von alleine einzuschlafen.
In diversen populären Elternratgebern wird diese Behauptung
aufgestellt und damit begründet, dass Kinder Rituale bräuchten,
die ihnen immer wieder dieselben Bedingungen vor dem Einschlafen
garantierten. Dies sei Voraussetzung für das selbstständige
Einschlafen nach kurzem Erwachen in der Nacht. Das Kind würde
dann automatisch "abchecken" - aha, alles ist so wie beim
Einschlafen, wäre beruhigt und fände daraufhin problemlos
ohne die Hilfe der Eltern wieder in den Schlaf. Die Erfahrungen
zahlloser Eltern sprechen eine andere Sprache: Jedes Kind ist anders.
Alles graue Theorie! Bei den einen klappt es, bei den anderen nicht,
bei den nächsten ging das eine Zeitlang gut, doch plötzlich
nur noch bei schönem Wetter :-) und noch andere wünschten,
sie wären nie auf so einen Blödsinn reingefallen. Am besten
schläft ein Baby nun mal mit einem Gefühl der Sicherheit
ein, und das verbinden die meisten von ihnen mit der Anwesenheit
eines Elternteils.
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Babys, die in ihrem eigenen Bettchen schlafen,
haben nur selten Schlafprobleme.
Quatsch!
Schlafen ist ein Reifeprozess des Gehirns. Der Schlaf eines reifen
Neugeborenen unterscheidet sich deutlich vom Schlaf eines Erwachsenen.
Aufteilung der Schlafphasen: 45 - 50 % aktiver Schlaf , 10 - 15
% Übergangsschlaf (Phase vom REM in den Tiefschlaf), 35 - 45
% Tiefschlaf. Aktive Schlafphasen erkennt man an sich ruckartig
bewegenden Augäpfeln unter den (halb) geschlossenen Lidern
(= Rapid Eye Movement -> REM-Schlaf), die Atmung ist unregelmäßig,
die Gesichtsmuskeln zucken. Junge Säuglinge sind nicht in der
Lage Tag und Nacht zu unterscheiden. Erst allmählich wechseln
sich REM-Schlaf- und Tiefschlafphasen ab . Im Alter von 2 Jahren
beträgt der Anteil des REM-Schlafs noch 25 % (Vergl. Erwachsener:
20 %). Unbestritten unter den Schlafforschern ist, dass der Übergang
vom REM-Schlaf in den Tiefschlaf dazu führt, dass Kinder erwachen
(Aufwachreaktion). Dies kann mehrere Male während der Nacht
geschehen und gehört zum völlig normalen Schlafverhalten
eines Kindes. Einige Wissenschaftler, z. B. James
McKenna, sind der Meinung, dass die Aufwachreaktion beim Säugling
ein natürlicher
Schutzmechanismus gegenüber dem plötzlichen Kindstod
sei. Ab wann ein Kind durchschläft ist reine Spekulation und
abhängig vom Kind. Häufig wird hierbei ein Alter von etwa
2 Jahren genannt. Es gibt aber auch Kinder, die schlafen von Anfang
an durch, und andere sind erst weit nach dem 2. Geburtstag so weit.
Die Bandbreite ist groß. Übrigens, niemand würde
ernsthaft auf die Idee kommen, ein Kind z. B. zum Laufen zu animieren
oder zum Sauberwerden, bevor die Anzeichen dafür da sind. Warum
also dieser "Ehrgeiz" beim Durchschlafen? "Schlafprobleme"
schaffen sich wohl eher die Eltern, die mit unrealistischen Erwartungen
an den Kinderschlaf herangehen.
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Wenn Babys beim
Stillen an der Brust einschlafen, führt das zur liebgewonnenen
Gewohnheit und die Kinder werden es nie lernen, alleine in den Schlaf
zu finden.
Mütter, deren Kinder beim Stillen einschlafen profitieren
von dieser "liebgewonnenen Gewohnheit" ihrer Kinder. Ein
Baby zu betreuen ist anstrengend, vor allem, wenn die Mutter unter
einem Schlafdefizit leidet und/oder Geschwisterkinder da sind. Das
Einschlafen an der Brust ist ein friedlicher Tagesausklang für
Mutter und Kind. Beide genießen die unmittelbare Nähe
zueinander und den Körperkontakt. Das Baby schlummert zufrieden
weg und die Mutter hat ein paar Minuten der Entspannung nur für
sich. Leider ist es nur zu wahr, dass dieses kuschelige Einschlafritual
nicht unbedingt von Dauer ist - von wegen alleine in den Schlaf
finden ... Viele Mütter "trauern" der Zeit nach,
in der sich das Baby einfach andockte und einschlief. Häufig
ändert sich das, sobald die Kinder mobiler werden. Dann sieht
alles schon wieder ganz anders aus: Baby wird gestillt, ist danach
topfit und krabbelt fröhlich brabbelnd durch die Gegend, als
hätte es einen doppelten Energiedrink genossen. Und wieder
- jedes Kind ist anders! Das eine kehrt nach kurzer Entdeckungsreise
an die Mutterbrust zurück und schläft dort doch noch ein,
das andere denkt nicht im Traum daran und ist erst Stunden später
so müde, dass es von einem Schlafanfall direkt auf dem Fußboden
niedergestreckt wird und wieder ein anderes Kind lässt sich
nach einiger Zeit wach ins Bett legen und ist schon eingeschlafen,
bevor Mutter oder Vater den Gutenachtkuss loswerden konnten :-)
Es gibt dazu 1000 und 1 Geschichte aus dem wahren Leben!
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Ein weinendes Kind darf nicht aus dem
Bett geholt und auf dem Arm getröstet werden, denn damit wird
es verwöhnt.
Die Sprache der Babys in Notsituationen sind das Weinen und das
Schreien. Bis etwa im Alter von 6 Monaten ist ein Kind nicht in
der Lage zu begreifen, dass seine Eltern auch noch da sind, wenn
es sie nicht sehen kann, wenn sie sich also z. B. im Raum nebenan
sind. Durch das Weinen drückt es sein Unbehagen aus. Aufgrund
seines Urvertrauens erwartet es ganz selbstverständlich, dass
Mutter oder Vater oder jede andere vertraute Person nach ihm schauen
und es trösten wird. Dem Baby reicht es dabei nicht, nur Händchen
zu halten. Es ist dem Menschenbaby ein echtes Bedürfnis auf
den Arm genommen und getragen zu werden. Die Körperwärme,
der vertraute Geruch seiner Mutter/seines Vaters, die wiegenden
Schritte beim Gehen, die Umarmung, das Schmusen, ... alles sind
Sinnempfindungen, die das Baby spüren muss, um sich körperlich
und geistig gesund entwickeln zu können. Ein Baby wird so ganz
bestimmt nicht verwöhnt, sondern sein Urvertrauen wird gefestigt.
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Damit Kinder alleine
ein- und durchschlafen lernen, hilft nur Konsequenz.
Konsequenz bedeutet in diesem Falle Verhaltenstraining, das einer
Dressur gleich kommt. Erwünschtes Verhalten wird belohnt, z.
B. - wenn du im Bett bleibst, bleibt die Tür einen Spalt offen,
wenn nicht, wird sie für kurze Zeit geschlossen. Wacht ein
Kind auf und verlangt, gestillt zu werden oder nach der Milchflasche,
wird von Verfechtern der Konsequenz geraten, ihm diese zu verweigern
und es wird in den meisten Fällen nach Plan schreien gelassen.
Bei Müttern gestillter Kinder kann dies das empfindliche Gleichgewicht
zwischen Angebot und Nachfrage stören, einen Milchstau oder
gar eine Brustentzündung provozieren. Jüngere Babys lernen
möglicherweise wirklich trotz Hungers weiterzuschlafen, nehmen
aber auf Dauer schlecht zu, was dann wieder der Milchmenge oder
Milchqualität der Mutter "in die Schuhe geschoben"
wird. Viele Einschlaf - und Durchschlafprobleme werden durch diese
Vorgehensweise erst erzeugt, denn häufig haben Eltern unrealistische
Vorstellungen, wie ein "artiges" Kind zu sein hat und
sind nicht in der Lage, flexibel zu reagieren. Ein Machtkampf schraubt
sich hoch, auf der Strecke bleiben nur Verlierer: aggressive, verwirrte
oder entmutigte Kinder, verbitterte Eltern.
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Im Alter von 6 Monaten
ist das Gehirn soweit ausgereift, dass Babys bis zu 11 Stunden hintereinander
schlafen können.
Diese Aussage widerspricht den praktischen Erkenntnissen. Jedes
Kind entwickelt sich nach einem individuellen Plan, der genetisch
festgelegt ist. Pauschalisierungen führen zu Verunsicherung
von Eltern und sind diese erst mal verunsichert, kann ihnen leichter
eingeredet werden, sie würden etwas falsch machen und es läge
allein an ihnen, dass ihr Kind unter "Schlafproblemen"
leide.
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Ab 6 Monaten brauchen
Kinder keine Mahlzeiten mehr in der Nacht.
Dies ist eine der vielen unbewiesenen Behauptungen. Auch nach dem
6. Monat ist die Nahrungsaufnahme in der Nacht nichts Ungewöhnliches.
Eine von Jelliffe und Jelliffe durchgeführte Studie ergab,
dass Babys im Alter von 10 Monaten noch 25 % ihrer Muttermilchaufnahme
in der Nacht zu sich nahmen. Diese Studie ist sicher auch übertragbar
auf Kinder, die nicht oder nicht mehr gestillt werden.
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Kleinkinder, die
nachts ständig ins Elternbett kommen und dort schlafen wollen,
leiden unter einer Schlafstörung.
Im Zusammenhang mit dem umstrittenen Erziehungsprogramm Triple
P gibt der Kinderschutzbund zu bedenken, dass dieses Verhalten
von Kleinkindern nicht als Fehlverhalten oder Schlafstörung
zu interpretieren sei, sondern wohl eher als ein Grundbedürfnis
nach Nähe und Geborgenheit, das dem gesunden Entwicklungsstand
von Kleinkindern entspräche. Wie absurd, dieses natürliche
Bedürfnis durch Schlaftrainingsprogramme unterdrücken
zu wollen.
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Babys lernen schnell,
liebgewonnene Gewohnheiten mit Schreien durchzusetzen.
Eine solche Fähigkeit setzt intellektuell voraus, dass kausale
Zusammenhänge nach dem Wenn-Dann-Prinzip hergestellt werden
können - Wenn ich schreie, dann kommt meine Mutter - So weit
denkt ein Baby aber noch nicht. Es schreit, weil es Hunger oder
Schmerzen hat, weil ihm zu kalt oder zu warm ist, weil es sich unwohl
fühlt oder sich fürchtet. Es ist mit dem Urvertrauen geboren,
dass seine Eltern sich kümmern. Wenn Eltern das Schreien als
Manipulation verstehen, also davon ausgehen, dass Baby "will
ihnen nur auf der Nase rumtanzen" und als "Erziehungsmaßnahme"
ihr Kind schreien lassen, ist das mit einem Verlust des Urvertrauens
verbunden. Das Baby resigniert und muss die schmerzliche Erfahrung
machen, dass es keine Hilfe in der Not zu erwarten hat. Wäre
es nicht wirklich traurig, würde ein Baby lernen, dass seine
Mutter niemals kommt, wenn es nach ihr ruft?
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Ein sättigender
Milchbrei am Abend und das Baby schläft durch.
Merkwürdig. Genau das Gegenteil wird bei Erwachsenen empfohlen
- abends sollte lieber eine leicht verdauliche Mahlzeit zu sich
genommen werden, denn ein voller Magen und erholsamer Schlaf passten
nicht zusammen. Sollte dieser Rat nicht auch ganz besonders für
Babys empfindlichen und noch unreifen Verdauungstrakt gelten?
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Schlaftrainingsprogramme
schaden der Kinderseele nicht!
Die Befürworter der Schlaftrainingsprogramme setzen auf den
kurzfristigen Erfolg, der sich angeblich zum Besten für das
Kind nach ein paar tränenreichen Nächten durchsetzen wird.
Die Kinder würden wie durch ein Wunder alleine einschlafen
und durchschlafen, wären tagsüber ausgeglichener und fröhlicher.
Oberflächlich betrachtet mag dies stimmen, denn Kinder passen
sich instinktiv ihrer Umwelt an, wenn sie spüren, es gibt keine
Alternativen. Wer zu seinen Kindern ein inniges und dauerhaft vertrauensvolles
Verhältnis aufbauen möchte, das von gegenseitigem Respekt
füreinander gekennzeichnet ist, der lässt die Finger von
Schlaftrainingsprogrammen.
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Aber nur 3 Minuten
schreien lassen schadet doch sicher nicht!
Fast jedes Kind muss schon einmal wenige Minuten warten, bevor
seine Mutter es trösten kann, z.B. wenn diese noch andere Kinder
zu versorgen hat. Das wird das Kind verkraften. Wenn die Mutter
es danach sofort liebevoll tröstet, lernt das Baby, dass es
sich trotz der kurzen (!) Wartezeit auf sie verlassen kann. Kontrolliertes
Weinen lassen wird für das Baby nicht erträglicher, wenn
die Eltern in kurzen Zeitabständen zu ihm gehen, ganz im Gegenteil:
Immer und immer wieder muss das Baby hilflos mit ansehen, wie die
Eltern den Raum wieder verlassen. Wie klein und niedrig muss es
sich fühlen, wenn es merkt, dass es nicht in der Lage ist,
die eigenen Eltern dazu zu bewegen, es zu trösten. Ein gesundes
Selbstwertgefühl und Vertrauen zu sich selbst und zu den Eltern
kann sich so kaum entwickeln.
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Mit dem Schlaftrainingsprogramm
darf im Alter von 6 Monaten begonnen werden.
Sämtliche Schlaftrainingsprogramme, ob sie -Jedes Kind kann
schlafen lernen - oder - Sanduhrmethode - heißen, basieren
auf den Erkenntnissen von Prof.
Ferber, der in Boston, USA, ein Schlaflabor an einer Klinik
leitete. Nach seiner Aussage hat er die Schlaftrainingsprogramme
entwickelt für Eltern mit sog. Schreibabys, die kurz davor
waren, ihre Kinder körperlich zu misshandeln. Ausdrücklich
unterstreicht Prof. Ferber, dass Schlaftrainingsprogramme frühestens
nach dem 12. Monat durchgeführt werden sollten, um die psychische
Gesundheit der Kinder nicht zu gefährden. Diese Voraussetzung
wird von vielen "Experten" schlichtweg ignoriert. Abgesehen
davon ist es zur Zeit einfach en vogue Schlaftrainingsprogramme
durchzuziehen. Wer sich zum Thema noch eingehender informieren möchte,
hier der Link zu unserer Roten Buchliste: Jedes
Kind kann...
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Ein Kind zieht nie
freiwillig aus dem Familienbett aus.
Quatsch!! Individuell unterschiedlich, oft aber ab dem 4. Lebensjahr,
setzen Selbstständigkeitsbestrebungen ein, die sich nicht nur
auf die Person, sondern auch auf den Ort beziehen. Wird dem Kind
dann ein eigenes Bett angeboten, wird es das Angebot annehmen, wenn
es reif dazu ist und bis zu diesem Zeitpunkt sein Bedürfnis
nach Nähe stetig befriedigt worden ist.
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Gemeinsames Schlafen von Eltern und Kindern
im Familienbett führt zu einer ungesunden Eltern-Kind-Bindung.
Es gibt eine Reihe von wissenschaftlichen Studien, die belegen,
dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kinder viele Vorteile
mit sich bringen. Das gemeinsame Schlafen von Mutter und Kind wirkt
sich positiv auf das Stillen und den natürlichen Mutterinstinkt
aus. Eltern, insbesondere Mütter müssen während der
Nacht nicht ihren Schlaf unterbrechen und sich um das weinende Kind
neben an kümmern. Ihr Schlafdefizit ist im Vergleich zu Müttern,
die kein Familienbett haben deutlich reduziert. Die Mütter
sind tagsüber ausgeruhter und belastbarer, neigen deswegen
weniger dazu, ihre Kinder körperlich oder psychisch respektlos
zu behandeln. Kinder wissen, dass sie sich auf ihre Eltern verlassen
können, gerade auch in der Nacht, wenn die Schatten hinter
der Gardine immer größer werden :-)
Fazit: das gemeinsame Schlafen im Familienbett ist das, was dem
kindlichen Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit am besten
gerecht wird, solange Kinder nicht von sich aus den Wunsch äußern,
im eigenen Bett schlafen zu wollen. Weitere Informationen hier
auf unserer Seite.
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Gemeinsames Schlafen im Familienbett ist
ein Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod (SIDS).
Das stimmt nicht!
In Deutschland wird von offizieller Seite immer noch vom Familienbett
abgeraten, weil das Kind angeblich überwärmt werden oder
die kohlendioxidreiche Atemluft eines Elternteils einatmen könnte,
so dass befürchtet wird, es könnte zu einer Unterversorgung
des kindlichen Organismus mit Sauerstoff kommen. Untersuchungen
in Schlaflabors widerlegen diese Befürchtungen und kommen zu
dem Schluss: Das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett
schützt vor SIDS, vorausgesetzt es werden die empfohlenen Sicherheitshinweise
beachtet. Eltern, die rauchen, sollten auf das Familienbett verzichten.
Die Atemluft ist mit Nikotin- und Schadstoffresten belastet, die
das SIDS-Risiko erhöhen. Weitere Informationen unter der Rubrik
Schlafen/Wissenswertes auf unserer Seite.
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Das Risiko für
ein Baby von den Eltern im Familienbett erdrückt zu werden
ist hoch.
Das stimmt nur, wenn Eltern Alkohol konsumieren oder andere Drogen
zu sich nehmen. Die körperliche und geistige Wahrnehmung kann
dadurch so getrübt sein, dass für das Baby tatsächlich
die Gefahr besteht, erdrückt zu werden. In diesem Fall sollte
auf ein Familienbett verzichtet werden.
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Das Familienbett
ist sexfeindlich.
So gut wie alle, die kein Familienbett haben, fragen irgendwann einmal
nach, weil die Neugierde einfach zu groß ist. Und tun dann ganz
erstaunt, als wäre es ihnen nie vorher in den Sinn gekommen,
dass Sex zwar lust- aber nicht ortsabhängig ist. Ach soooooo!
Häufig bedauern sie im Verlaufe des Gesprächs, dass ihr
eigenes Sexleben viele Wünsche offen lässt, weil sie 10
mal nachts aus dem Schlaf gerissen werden, aufstehen und nach dem
Baby/Kleinkind sehen müssen. Das ist der Lustkiller schlechthin.
Fazit: Ausgeschlafen liebt es sich besser :-) |