Wir Rabenmütter

Wer steckt eigentlich hinter Rabeneltern.org?

fibula

Ich bin die fibula bei den Raben. Mein Nick verrät tatsächlich meinen Beruf, Mediziner bin ich aber nicht. Mein Mann und ich sind über 10 Jahren verheiratet und haben zwei Söhne (Jahrgang 2005 und 2007), allesamt Juli-Männer!

Als ich während der ersten Schwangerschaft zum ersten Mal auf die Raben gestoßen bin, war ich zum Teil sehr erstaunt, was es alles so gibt:

Langzeitstillen (stimmt, es könnte ja auch mehr als ein Jahr gestillt werden, aber soo lange?)

Tandemstillen (nicht nur bei den Zwillingen, interessant)

Familienbett (ach so heißt es, wenn Eltern und Kinder zusammen in einem Bett schlafen)

Tragen (hey, da gibt es auch was anderes als Tragetuch und so viele Bindemöglichkeiten)

Hausgeburt (ob ich mir das zutraue? Würde mein Mann da mitmachen?)

Dann kam unser erstes Kind auf die Welt und ich schaute öfters ins Forum rein und staunte nicht schlecht, wie viele Eltern sich dort rumtrieben, die ähnliche Fragen/Probleme hatten. Denen es so ging wie es mir/uns. Es drehte sich ja auch nicht nur um Babys, Kinder und Elternsein sondern auch um Welt und Gott und Musik und Bücher und Serien und und und...

Nun stelle ich fest, wie lange ich schon bei den Raben bin, seit 2010 als Teammitglied und das Forum für mich ein zweites Zuhause geworden ist. Dort habe ich Freunde, einige kenne ich sogar persönlich und nicht wenige sind mir sehr an Herz gewachsen.

Ich hoffe sehr, dass für Besucher unserer Webseite fundierte Informationen zur Verfügung stehen, die Euch auf Eurem Weg mit den Kindern unterstützen und wünsche im Forum fröhlichen Austausch.

rhcp

Im Forum bin ich – 1974 geboren und im Saarland lebend - als rhcp unterwegs und hab mit diesem Nicknamen schon die ein oder andere etwas irritiert Wink. rhcp steht für Red Hot Chili Peppers und bis 2005, als ich zum ersten Mal Mutter wurde, war die Band ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens, neben meiner Arbeit als Redakteurin, meinen Freunden und was einem sonst noch so mit Mitte Zwanzig bis Anfang Dreißig wichtig ist. Nunja, Fan bin ich logischerweise immer noch und auch Konzerte stehen weiterhin im Terminkalender, aber dennoch hat sich mein Leben seit mittlerweile fast sieben Jahren doch entscheidend geändert. 2008 kam meine zweite Tochter auf die Welt und Ende August 2012 wird hoffentlich ein kleiner gesunder Junge das Licht der Welt erblicken.

Als ich mit der Großen schwanger war, bin ich durch Zufall auf der Rabenhomepage gelandet und habe mir erst einmal das Grundwissen im Umgang mit Kindern angelesen. Wir waren die ersten im Freundeskreis, die das „Abenteuer Baby“ wagten und dementsprechend unwissend war ich in vielen Dingen, auch wenn ich als Teenager wenigstens schon rudimentäre Erfahrungen mit Kindern bei meinen Cousins und Cousinen sammeln durfte. Manche Dinge waren mir sowohl völlig neu als auch etwas suspekt, wie beispielsweise Windelfrei, oder in ihrer Dimension nicht bewusst (LZS z.B. war früher für mich schon, wenn ein Baby länger als die obligatorischen sechs Monate gestillt wurde), aber ich war fasziniert von alldem. Neben den unbekannten Dingen, die ich im Rabenforum lernte, war es aber vor allem das fundierte Wissen bezüglich Grundbedürfnissen und respektvollem Umgang miteinander, welches mein damaliges - noch diffuses - Bauchgefühl bestätigte – und das auch noch mit sorgfältig recherchierten Artikeln, Büchertipps, etc. Die Rabenhomepage wurde so zu einem wichtigen Begleiter auf dem Weg mit meinen Kindern, ebenso wie das Forum, das mich vor allem durch die manchmal doch sehr kontroversen Diskussionen immer wieder zum Überdenken meiner Einstellung bringt und mich viele Tipps und Anregungen für meinen Umgang mit den Kindern mitnehmen lässt. Selbst mein Mann, der mit Foren normalerweise nichts am Hut hat, hat schon das ein oder andere Mal bei einem Problem gesagt: „Hast du schon bei den Raben nachgefragt?“ - das sagt doch alles, oder?

Seit 2010 bin ich im Moderations-Team dabei und seit Ende 2011 bin ich aktives Vereinsmitglied. Ich freue mich immer noch sehr, dass ich am Raben-Projekt aktiv mitarbeiten darf und hoffe, dass andere genauso viel von Webseite und Forum profitieren, wie ich das auch nach Jahren immer noch tue.

Kalliope

Hallo!

Ich bin bei den Raben Kalliope. Das erste mal stolperte ich in meiner ersten Schwangerschaft über die Raben. Die Empfehlung hatte ich aus meinem Stammhundeforum. Ich las interessiert, staunend und vor allem auch kopfschüttelnd. Ok, Tragetuch ist ja eine nette Sache, will ich auch haben. Beistellbett für die ersten Wochen ist sicher praktisch. Aber der ganze Rest? Die haben doch reichlich krude Vorstellungen von Kindererziehung. So ein Kind kann doch auch mal warten. Schreien lassen ist sicherlich nicht so schlimm, so ein Blödsinn! Und dauernd Tragen, die haben doch einen Vogel!

Naja. Dann kam mein großer Sohn zur Welt und entpuppte sich als sehr bedürfnisstarkes 24 – Stunden Kind (allein für diese Bezeichnung bin ich den Raben dankbar). Wir hatten große Startschwierigkeiten in allen Bereichen. Er schlief von Anfang an vielleicht 11 Stunden über den Tag verteilt, Stillen ging praktisch nicht, mal 10 Minuten ohne Körperkontakt ging gar nicht. Kinderwagen? Um Himmels Willen! Nicht mit meinem Kind. Ich war verzweifelt und am Boden, denn ich ertrug sein Schreien nicht. Ihn schreien zu lassen fühlte sich falsch, falsch, falsch an. Ich erinnerte mich an dieses krude Forum, das ich in der Schwangerschaft doch sehr belächelt habe, und sah es mir noch mal an. Ich verschlang die Tipps auf der Hauptseite. Die waren gar nicht mehr krude, sondern genau das, was ich brauchte. Da war mein Sohn schon fast fünf Monate alt. Ich bin hier wieder aufgebaut worden, konnte vieles verstehen und bin nun überzeugt, dass Bedürfnisorientierung (auch die Orientierung an den eigenen Bedürfnissen und denen des Partners) eine grandiose Form des Zusammenlebens ist. Es gibt kein generelles richtig oder falsch in Be- oder Erziehung. Das habe ich hier mühsam gelernt und hoffe, das hier auf unserer Plattform auch an andere weitergeben zu können.

Happy spider

Ich bin Frau Spinne, im echten Leben Biologin. 2005 stieß ich zu den Rabeneltern. Und abgesehen von den Themen 'Stillen von Säuglingen' und 'Tragen' dachte ich, die hätten doch alle nen Hau weg. Die Geburt meiner Tochter 2006 und die meines Sohnes 2009 haben aber vieles in meinem Leben verändert, vor allem mich selbst. Seit 2013 bin ich vollzeitarbeitend alleinerziehend und dadurch mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert.

Stillen, Familienbetten und die Kloetersbriefe waren/sind für mich wichtiges Handwerkszeug im Umgang mit meinen Kindern. Neben diesen Themen ist mir vor allem gewaltfreie Erziehung und der Umgang mit Geschlechtsstereotypen und Normen ein Anliegen.

Das wichtigste ist die Auseinandersetzung mit mir selbst. Nur wenn ich selbst weiß, wer ich bin, kann ich meinen Kindern Vorbild sein und ihnen Orientierung geben. Ich versuche achtsam zu sein und die Zeit mit ihnen zu genießen. Tochter und Sohn - das sind die schönsten Wörter der Welt für mich.

Trillian

 

Ein herzliches Willkommen!


Hallo! In unserem Forum heiße ich Frieda, ich wurde Ende der 70-er Jahre im Rheinland geboren und habe zwei Kinder. Im Projekt Rabeneltern.org bin ich eine „Spätberufene“ – seit 2007 kenne ich das Projekt, 2010 bin ich ins Team eingestiegen, seit Anfang 2012 darf ich mich aktives Vereinsmitglied nennen. Als voll berufstätige Mutter zweier kleiner Kinder, ist das allerdings nicht ganz so aktiv, wie ich es mir wünsche.

Bereits in der Schwangerschaft mit meinem ersten Kind (*2007) wurde mir klar, dass ich wohl anders ticke in so manchen Elternfragen… Stillen, Tragetuch, Stoffwindeln, Familienbett, das stand für mich (und meinen Mann zum Glück auch) schon fest, lange bevor unser erster Sohn das Licht der Welt erblickte. Leider war ich allerdings in dieser Zeit noch nicht im Forum aktiv, vielleicht hätte es mir eine eher unschöne Krankenhausgeburt erspart. Beim zweiten Sohn, der 2010 geboren wurde, bin ich daher – und das hat nicht zuletzt etwas mit der Rückendeckung aus dem Forum zu tun – für die Geburt gleich daheim geblieben. Und das war eine wunderbare Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Das Projekt und das Forum haben mir ein virtuelles Zuhause gegeben, einen Raum, der mir viel bedeutet und der kontinuierlich zu meiner persönlichen Weiterentwicklung beiträgt – und das deutlich über den Umgang mit meinen Kindern hinaus. Ich hoffe sehr, dass der Besuch unserer Webseiten und unseres Forums auch anderen Eltern Sicherheit, Stärke und Rückhalt gibt, eine bedürfnisorientierte Begleitung ihres Nachwuchses umzusetzen und sich nicht durch die guten Ratschläge und Ammenmärchen verunsichern lassen, die Bekannte und Verwandte (gerne die ohne Kinder ;-)) zu bieten haben.