Unser Familienbett

Vor Hannas Geburt meinte ich auch, dass Kinder zumindest im eigenen Bett schlafen sollen.
Okay, ab und zu sollte sie auch zu uns ins Bett dürfen, doch das sollte nicht zur Gewohnheit werden. "Wenn ihr sie mit ins Bett nehmt, dann bekommt ihr sie da NIE wieder raus!!!" Wie viele "gute" Ratschläge bekommt man doch so als junge Eltern!

Doch wie allein und verlassen lag sie da in ihrem Bettchen, das am Fußende unseres Bettes stand. Zum Stillen nahm ich sie zu mir; wenn sie eingeschlafen war, legte ich sie wieder rüber. Aber mein Gefühl sagte mir, das irgendetwas so nicht stimmte. Zumal ich aufstehen in der Nacht hasse!!
In den nächsten Monaten schlief Hanna immer mal wieder bei uns; aber unser Bett war sehr schmal und so richtig gemütlich fand das keiner.
Bis ich dann die Lösung für unser Problem fand: den Babybalkon! Hanna schlief nun direkt neben mir, aber jeder hatte Platz genug.
Inzwischen haben wir sogar noch weiter umgebaut. Jetzt liegen die Matratzen, für jeden eine, auf dem Boden. Hannas Lattenrost haben wir in der Höhe angepasst, damit alle Matratzen die gleiche Höhe haben. Somit haben wir jetzt eine durchgehende Bettfläche von 2,70 m!!
Meist liegt Hanna quer im Bett, mit dem Kopf bei mir und den Füßen irgendwo. Und wenn mir das mal zu ungemütlich wird, dann schiebe ich sie einfach auf "ihre" Seite rüber.

Abends lesen wir noch ein Buch, dann trinkt sie noch ein wenig MiMi, rollt sich zur Seite und schläft (meist) bald ein. Oftmals bleibe ich noch ein wenig neben ihr liegen, einfach weil ich es so wunderbar finde, sie atmen zu hören. Wenn sie dann da so liegt und schläft, hat sie was von einem Engel, finde ich. Nur schnarchen kann sie ganz unengelhaft ;-)
Wie schön ist es doch, wenn morgens die Küchentür aufgeht und ein zufriedenes strahlendes Kind reinkommt! Oder wenn wir aufwachen und gleich eine Runde Kuscheln. Dann fängt der Tag doch gleich viel besser an.
Ich kann es mir ehrlich gesagt gar nicht mehr vorstellen, ohne unsere Kleine bei uns im Bett.

Steph

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