Babys müssen von Anfang an in ihrem eigenen Bett/Zimmer schlafen, sonst werden sie verwöhnt

Diese Meinung ist in Deutschland immer noch sehr verbreitet. Selbst (Kinder)-Ärzte, Psychologen oder Hebammen verunsichern junge Eltern sehr mit dieser absurden Behauptung. Richtig ist, dass das menschliche Baby ohne Fürsorge der Eltern nicht überlebensfähig wäre. In "freier Wildbahn" wäre ein Baby, das nicht weint, wenn es sich allein wiederfindet, verloren, und diese Instinkte existieren auch trotz kulturell bedingten abweichenden Erwartungen weiter. Die Nähe der Eltern und der Körperkontakt gibt dem Baby Geborgenheit und die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist. Das gilt insbesondere auch für die Nächte. Die Mehrheit der Eltern auf dieser Welt schläft gemeinsam bei ihren Kindern, so wie es die Eltern unserer Urahnen auch schon taten. Getrennte Schlafzimmer für Eltern und Kinder ist eine Erfindung der reichen Industrieländer, ein "Luxus" auf Kosten der Bedürfnisse von Kindern. Kinderzimmer gibt es erst seit 100 Jahren.

Siehe dazu unter "Wissenswertes über das Schlafen": "10 Gründe, mit dem Baby zusammen im Familienbett zu schlafen" und "Schlaf bei mir: Ein transkultureller Blick auf das Familienbett"

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